Unsere Leistungen

Komplette konservative und operative HNO-Heilkunde
Allergologie
Plastische Operationen
Chirotherapie (Manuelle Medizin)
Craniosakrale / Craniomandibulare Osteopathie
Kinesiotape
Akupunktur
Intratympanale Injektion
Tauchmedizin
Sportmedizin




Operationen

Nasenscheidewandoperation und Nasenmuscheloperation

Eine Nasenscheidewandverkrümmung sowie eine Vergrößerung der unteren Nasenmuscheln können zu einer störenden Behinderung der Nasenatmung führen. Sind die Möglichkeiten einer nicht-operativen Therapie (z.B. einer Allergie) ausgeschöpft, sollte operiert werden. Eine Nasenscheidewandoperation wird im Inneren der Nase ohne äußerlich sichtbare Narben durchgeführt und verändert die Form der Nase in der Regel nicht. Ausnahmen bilden Nasenscheidewandverkrümmungen welche im Nasenspitzenanteil oder am Nasensteg zu äußerlich sichtbaren Veränderungen führen. Nach der Operation wird die Nasenscheidewand im Inneren unsichtbar für einige Tage durch kleine Schienen gestützt, ggf. wird Ihre Nase für 1 bis 2 Tage zum Teil austamponiert. In der gleichen Operation oder auch als eigenständigen Eingriff kann eine Verkleinerung der unteren Nasenmuscheln zu einer verbesserten Nasenatmung führen. Wir wenden hier abhängig vom Befund und den Wünschen des Patienten verschiedene Verfahren an (Lateralisation, Shaver, Nasenmuschelverödung, Laserverkleinerung, Teilresektion).

funktionelle Nasenoperation

Eine Verkrümmung der Nasenscheidewand in Kombination mit einer knöchernen Veränderung des Nasengerüstes oder einer Veränderung der Nasenspitze bzw. der Nasenflügel kann zu einer subjektiv störenden Nasenatmung führen. Eine alleinige Begradigung der inneren Nase würde nicht zum erhofften Erfolg führen. In diesem Fall sollte die Veränderung des Nasengerüstes oder der Nasenflügel/Nasenspitze ebenfalls korrigiert werden, damit die Atemluft beidseits gleich und ungehindert durch die Nase strömen kann. Zusätzlich zu den inneren Schienen erhalten Sie für 7 – 10 Tage eine äußere Nasenschiene zur Stabilisierung. Die Kosten für eine funktionelle Nasenoperation werden in der Regel durch Ihre Krankenkasse übernommen.

ästhetische Nasenoperation - Nasenkorrektur

Die Nase steht im Zentrum des Gesichts und gibt dem Gesicht das Profil. Eine kleine oder große Nase, aber auch eine schief stehende Nase oder ein „Höcker“ können zum Gesicht, zur Persönlichkeit oder zum Charakter passen. Eine ästhetische Korrektur sollte nur nach reichlicher Überlegung erfolgen. Die Nasenkorrektur (Rhinoplastik, Septorhinoplastik) ist eine äußerst anspruchsvolle Operation in der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde. Zum Einen muss eine ungehinderte seitengleiche Atmung durch die Nase gewährleistet sein, zum Anderen muss den ästhetischen Ansprüchen Rechnung getragen werden. Man unterscheidet zwischen „offener” und „geschlossener” Technik, wobei beide Techniken aber die Neuformung und Korrektur des knorpeligen und knöchernen Nasenskeletts beinhalten. Die ideale Technik werden wir in den Vorgesprächen ausführlich mit Ihnen besprechen. Kleinere Korrekturen können in ausgewählten Fällen in örtlicher Betäubung und ambulant durchgeführt werden, aber in der Regel wird die komplette Nasenkorrektur in Vollnarkose durchgeführt. Meist reicht ein ein- bis zweitägiger Aufenthalt aus. Nach der Operation gibt eine Kunststoff- oder Gipsschiene, die für ca. 7 bis 10 Tage getragen werden soll, der Nase die erforderliche Stabilität.

Nasennebenhöhlenoperation

Das Nasennebenhöhlensystem besteht auf jeder Seite aus der Kieferhöhle, der Stirnhöhle, den Siebbeinzellen und der Keilbeinhöhle. Bei chronisch entzündeten Nasennebenhöhlen, Polypen, aber auch bei Pilzbesiedelung oder Tumoren führen wir eine FESS (Functional Endoscopic Sinus Surgery) durch. Dieser Operationsmethode ist schonend und respektiert die vorhandene Anatomie. Der komplette Eingriff wird durch die Nasenlöcher durchgeführt, die erforderliche Übersicht erhält der Operateur durch die Benutzung von speziellen Endoskopen.

Entfernung von Hauttumoren im Gesicht-, Hals- und Kopfbereich unter histologischer Kontrolle sowie plastische und funktionelle Wiederherstellung der Defektregionen, Narbenkorrekturen

Müssen gutartige oder bösartige Veränderungen der Haut und der Unterhaut im Gesicht, Kopf- oder Halsbereich operiert werden, so sollte man schon vor der Operation daran denken, dass die Entfernung später ohne große Narben verheilen kann. Hierzu ist es notwendig, dass man spezielle Techniken zur Entfernung anwendet, um die Narbenbildung zu minimieren oder die Narben zu „verstecken“. Auch kann es vorkommen, dass die Wundränder nicht einfach zusammengefügt werden können, hier sind plastische Verfahren notwendig um wieder ausreichend gesunde Haut in das Operationsgebiet zu bringen. Die gesetzlichen und privaten Krankenkassen übernehmen selbstverständlich diese Kosten. Auch wenn eine unschöne, große oder störende Narbe schon vorhanden ist, kann man diese Narbe korrigieren.

Konservative und operative HNO-Therapie bei Kindern

Operative Möglichkeiten:

Adenotomie („Polypenentfernung“)
Kinder leiden häufig an einer behinderten Nasenatmung aufgrund einer Verlegung des Rachens durch eine große Rachenmandel oder Adenoide (die sogenannten „Polypen“). Merkmale können ein ständig offener Mund, Schnarchen oder sogar Atemaussetzer sowie Mittelohrentzündungen und eine Hörminderung sein. Eine Entfernung der Adenoide („Polypen“) ist ein kurzer ambulanter Eingriff in Vollnarkose. Das Blutungsrisiko ist sehr gering.

Tonsillotomie („Mandelverkleinerung“ mit verschiedenen Verfahren)
Die Symptome vergrößerter Gaumenmandeln (oder auch nur Mandeln) sind Schnarchen mit Atemaussetzern und Appetitlosigkeit. Eine Tonsillotomie ist eine Verkleinerung der zu großen Gaumenmandeln. Die Operation kann durch verschiedene Techniken durchgeführt werden, wir informieren sie gerne. Eine dreitägige stationäre Überwachung ihres Kindes nach der Operation ist erforderlich. Die verbleibenden Gaumenmandeln können die Funktion der körpereigenen Abwehr komplett übernehmen.

Tonsillektomie („Mandelentfernung“)
Bei immer wiederkehrenden Infekten der Gaumenmandeln (Mandeln, Tonsillen) sollte eine Entfernung der Gaumenmandeln erfolgen, eine reine Verkleinerung ist dann nicht ausreichend. Eine fünftägige stationäre Überwachung ihres Kindes nach der Operation ist erforderlich.

Parazentese („Trommelfellschnitt“)
Eine häufige Ursache für Hörminderungen im Kindesalter ist eine Minderbelüftung des Mittelohres über die Eustachische Röhre. Hierdurch kann es zu einer Trommelfelleinziehung mit oder ohne Paukenerguss (Wasser im Mittelohr) kommen. In diesem Fall stellt man für eine kurze Zeit eine Belüftung durch das ansonsten geschlossene Trommelfell durch einen kleinen Schnitt her und saugt den Erguss ab. Das Trommelfell heilt in der Regel danach innerhalb weniger Tage wieder zu. Diesen Eingriff führen wir ambulant durch, bei Kindern in Vollnarkose.

Paukendrainage („Trommelfellröhrchen“)
Das Einlegen eines Trommelfellröhrchens ist die Erweiterung der Parazentese („Trommelfellschnitt“) bei zähem Erguss oder chronischem Geschehen. Sinn des Röhrchens ist eine längere Belüftung des Mittelohres. Das Röhrchen verbleibt für ca. 6 bis 12 Wochen (oder manchmal auch länger) im Trommelfell und fällt dann einfach meist unbemerkt heraus. Will man das Röhrchen noch länger belassen, kann man eine spezielle Drainage verwenden, welche sich nicht selbst aus dem Trommelfell abstößt.

Ballontubendilatation (Behandlung der Eustachischen Röhre)
Ein relativ neues Verfahren zur Behandlung der Mittelohrbelüftung mittels eines Katheters in der Eustachischen Röhre. Sollte ein solcher Eingriff notwendig sein, beraten wir sie gerne.


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